Alle purzeln wir aus den Zelten, keiner außer vielleicht Dima hat gut geschlafen.
Zum Frühstück gibt es Haferflocken mit heißer Milch und getrockneten Früchten. Wie gut, dass ich Brei und Ameisen mag. Die tummeln sich nämlich zwischen den Früchten.
Der Aufstieg zum Bus ist grausam. An einer Stelle muss ich die Vernunft schubsen, der Rucksack zieht sie nach hinten.
Der Plan reift: Alles auspacken was uns unsinnig erscheint.
Die Fahrt führt die Küste entlang. Wir sehen wieder Serge (Pfeiler zum Anbinden der Pferde und zum Opfern mit leeren Wodkaflaschen und Geld. Wir machen zwei kleine Spaziergänge (schön so ohne Gepäck), dann wandern wir auf zwei Aussichtsplateaus. Wunderbarer Blick auf die Angarmündung, die aussieht wie ein überdimensionaler Krötenpfuhl.
Am Wagen wartet Dima mit Butterbroten (so heißt das auch auf Russisch). Brote mit Wurst, die ich in Deutschland nicht anrühren würde, hier aber lecker.
Weiter zu einer bujartischen Kultstätte (die waren vor den Russen hier), dann zu unserem nächsten Zeltplatz.
Wir schlagen die Zelte auf einem Felsplateau hoch oben über dem Meer auf, das von drei seiten geschützt ist. Ein Bild wie gemacht für den nächsten Outdoorkatalog. Ein schmaler Pfad führt runter zum Kiesstrand. Waschtag. Wir tanken Sonne und genießen den Blick.
Zum Abendbrot gibt Borretsch. Danach Yogaübungen und die Vorräte werden leer getrunken. Rainer und Birgit wanken ins Wasser. Nicole macht sich über Reiner lustig… ausgleichende Gerechtigkeit in der Ehe.
oder das Leben ist ein langer ruhiger Fluss (nur bei mir nicht)
Dienstag, 9. August 2011
Fr. 15.07.2011 Irkutsk – Baikal
Nach unserem ersten russischen Frühstück mit Porridge, Käsekuchen, brüllend lauter Musik und beaufsichtigenden Hotelangestellten geht’s in einen kleinen Transporter. Der caramelbraune Kunstlederhimmel verrät viel über das Alter und ich werde ihm noch sehr dankbar sein. Der Wagen ist so klein das wir grade so mit unserem ganzen Gepäck hinein passen.
Unser Fahrer und Guide Dima spricht wenig deutsch und ist so wie ich mir einen Russen immer vorgestellt habe… eben groß und blond mit eckigen Gesichtszügen. Wir werden ihn noch für sein unermüdliches kochen, sägen und Wasser holen schätzen lernen. Und er ist BRAUN… in Sibirien ist es ja auch warm qutsch heiß.
In unserm Wagen sehen wir das wackelnde Bild von Sibirien zwischen Ackerlandschaft und Steppe. Wir halten noch mal kurz. Ein Supermarkt hier mal wieder in der typischen Art eines Tante-Emma-Ladens. Hier können wir noch letzte Einkäufe machen (halber Liter Wodka besser nicht unter 350 Rubel sonst gesundheitsschädlich). Der Tipp von Nicole das Tüte BAGAGE heisst verschreckt die arme Verkäuferin, aber es entlockt auch ein Grinsen nachdem ich dann aufgeklärt werde, dass das „paketja“ heisst. Ich werde zukünftig vorsichtiger sein müssen mit dem russisch Halbwissen meiner Mitreisenden…
Wolfgang nervt und meint mich die ganze Zeit persönlich angreifen zu müssen… auf engem Raum beisse ich zurück, später entschuldigt er sich.
Nachdem wir unsere erstes Rastplatzplumpsklo angwidert ausfallen lassen haben landen wir in einem Imbiss und essen den unvermeidlichen Salat, eine leckere Soljanka, Fleisch im Teigmantel (ähnlich Maultaschen) und wieder süßen Tee mit Gebäck. Zu meiner Überraschung gibt es hier Sojasoße dazu und einen grünlichen Senf, den wir erst für Wasabi halten. Das freundliche Geschimpfe einer missgelaunten Kundin bereichert das Essen.
Wir verlassen so langsam die Schotterpiste, die Bundesstraße sein soll und steigen noch auf einen Aussichtsberg… überall Sukkulenten und endlich in der Ferne der Baikalsee.
Die erste Nacht am Baikalsee soll in einer Bucht sein, es heißt alles auspacken, auf den Rücken und noch Holz in die Hand nehmen. Die von Dima beschriebenen 500 m entpuppen sich als 10-minütiger Marsch, ich freu mich schon auf den steilen Weg wieder hinauf. Das erste Mal merke ich das ich immer noch zu viel Gepäck habe. Ein Traum!
Nach dem Zeltaufbau (wir werden darin Routine bekommen) sehen wir Wandmalereien an der Steilküste und kraxeln auf einen Aussichtsberg und haben es das erste mal mit betrunkenen Russen zu tun, die wer weiß wo herkommen. Dima kocht derweil Hühnersuppe.
Danach wird das erste mal in den Baikalsee gesprungen, wir bibbern, danach Begrüßungswodka und wir singen Kölsche Lieder gegen den Unterschied Ost/West.
Die Bucht bekommt dann noch weitere Gäste, die Nacht unruhig (man hört auf jedes Geräusch), die Isomatte unbequem.
Schönes Abenteuer…
Unser Fahrer und Guide Dima spricht wenig deutsch und ist so wie ich mir einen Russen immer vorgestellt habe… eben groß und blond mit eckigen Gesichtszügen. Wir werden ihn noch für sein unermüdliches kochen, sägen und Wasser holen schätzen lernen. Und er ist BRAUN… in Sibirien ist es ja auch warm qutsch heiß.
In unserm Wagen sehen wir das wackelnde Bild von Sibirien zwischen Ackerlandschaft und Steppe. Wir halten noch mal kurz. Ein Supermarkt hier mal wieder in der typischen Art eines Tante-Emma-Ladens. Hier können wir noch letzte Einkäufe machen (halber Liter Wodka besser nicht unter 350 Rubel sonst gesundheitsschädlich). Der Tipp von Nicole das Tüte BAGAGE heisst verschreckt die arme Verkäuferin, aber es entlockt auch ein Grinsen nachdem ich dann aufgeklärt werde, dass das „paketja“ heisst. Ich werde zukünftig vorsichtiger sein müssen mit dem russisch Halbwissen meiner Mitreisenden…
Wolfgang nervt und meint mich die ganze Zeit persönlich angreifen zu müssen… auf engem Raum beisse ich zurück, später entschuldigt er sich.
Nachdem wir unsere erstes Rastplatzplumpsklo angwidert ausfallen lassen haben landen wir in einem Imbiss und essen den unvermeidlichen Salat, eine leckere Soljanka, Fleisch im Teigmantel (ähnlich Maultaschen) und wieder süßen Tee mit Gebäck. Zu meiner Überraschung gibt es hier Sojasoße dazu und einen grünlichen Senf, den wir erst für Wasabi halten. Das freundliche Geschimpfe einer missgelaunten Kundin bereichert das Essen.
Wir verlassen so langsam die Schotterpiste, die Bundesstraße sein soll und steigen noch auf einen Aussichtsberg… überall Sukkulenten und endlich in der Ferne der Baikalsee.
Die erste Nacht am Baikalsee soll in einer Bucht sein, es heißt alles auspacken, auf den Rücken und noch Holz in die Hand nehmen. Die von Dima beschriebenen 500 m entpuppen sich als 10-minütiger Marsch, ich freu mich schon auf den steilen Weg wieder hinauf. Das erste Mal merke ich das ich immer noch zu viel Gepäck habe. Ein Traum!
Nach dem Zeltaufbau (wir werden darin Routine bekommen) sehen wir Wandmalereien an der Steilküste und kraxeln auf einen Aussichtsberg und haben es das erste mal mit betrunkenen Russen zu tun, die wer weiß wo herkommen. Dima kocht derweil Hühnersuppe.
Danach wird das erste mal in den Baikalsee gesprungen, wir bibbern, danach Begrüßungswodka und wir singen Kölsche Lieder gegen den Unterschied Ost/West.
Die Bucht bekommt dann noch weitere Gäste, die Nacht unruhig (man hört auf jedes Geräusch), die Isomatte unbequem.
Schönes Abenteuer…
Montag, 8. August 2011
Rheinburgenweg von Remagen nach Bad Breisig (km 390)
Der aufmerksame Leser merkt da haben sich Kilometer dazwischen gemogelt... so 60 aber über die wird später berichtet.
Ich bin also gestern leider mit viel zu großer Gruppe von Remagen nach Bad Breisig gewandert (16 km). Sehr unspektakulär aber auch so was muss es mal geben.
Nur die Einkehr ist eine wirkliche Erwähnung wert!!! Zum weißen Ross in Bad Breisig http://www.weissesross-badbreisig.de/
Einkehren ;-)
Ich bin also gestern leider mit viel zu großer Gruppe von Remagen nach Bad Breisig gewandert (16 km). Sehr unspektakulär aber auch so was muss es mal geben.
Nur die Einkehr ist eine wirkliche Erwähnung wert!!! Zum weißen Ross in Bad Breisig http://www.weissesross-badbreisig.de/
Einkehren ;-)
Donnerstag, 4. August 2011
Do 14.07.2011 Moskau – Irkutsk
Angekommen…unsere Reisegruppe ist da. Die meisten haben wir schon in Moskau erkannt, zu typisch sind solche Urlauber. In der Mittagshitze sind wir gelandet.
Den Eincheckschnippel den ich sonst immer wegschmeiße habe ich zum Glück behalten… hier braucht man ihm zum Koffercrosscheck.
Annette, die unsere Dolmetscherin sein soll macht einen netten Eindruck (noch…). Den Ausrüstungscheck haben wir bestanden!
Unsere Mitreisenden gemischt:
Ehepaar Manthey: Ex-DDRler
Wolfgang: ich komme zu kurz im Leben
Mutter + 2 Kinder: da hatte ich am meisten Angst vor
Nach kurzer Essenspause (Salat, Suppe, Fleischklöße und Tee mit Gebäck) in die Stadt Irkutsk. Hochzeiten, Hochzeiten, Hochzeiten, ansonsten viele wichtige Bauten und typische Holzbauten, die Leider alle verfallen und die Gruppe ist nicht wirklich interessiert. Noch nicht mal das Museum der Stadt kann uns mit der Halle für Gagarin noch ermuntern, Wolfgang lässt sich schon mal auf einem Stuhl zum Schlafen nieder. Alle haben Schlafmangel.
Wir kaufen Bier, Brot und Fisch ein, der Frischkäse (extra den russischen genommen statt Hochland) ist leider schon vergammelt. An der Angara (einziger Abfluss des Baikalsees und schweinekalt) genießen wir unser Abendbrot mit Bier und Käseflips. Nach 2 Bier sind wir so fertig, das wir in Klamotten auf dem Bett ad hoc einschlafen. Mehr kann man in dem Zimmer auch nicht machen… das kapitalistische Hotel Irkutsk hat immer noch kommunistischen Charme.
Den Eincheckschnippel den ich sonst immer wegschmeiße habe ich zum Glück behalten… hier braucht man ihm zum Koffercrosscheck.
Annette, die unsere Dolmetscherin sein soll macht einen netten Eindruck (noch…). Den Ausrüstungscheck haben wir bestanden!
Unsere Mitreisenden gemischt:
Ehepaar Manthey: Ex-DDRler
Wolfgang: ich komme zu kurz im Leben
Mutter + 2 Kinder: da hatte ich am meisten Angst vor
Nach kurzer Essenspause (Salat, Suppe, Fleischklöße und Tee mit Gebäck) in die Stadt Irkutsk. Hochzeiten, Hochzeiten, Hochzeiten, ansonsten viele wichtige Bauten und typische Holzbauten, die Leider alle verfallen und die Gruppe ist nicht wirklich interessiert. Noch nicht mal das Museum der Stadt kann uns mit der Halle für Gagarin noch ermuntern, Wolfgang lässt sich schon mal auf einem Stuhl zum Schlafen nieder. Alle haben Schlafmangel.
Wir kaufen Bier, Brot und Fisch ein, der Frischkäse (extra den russischen genommen statt Hochland) ist leider schon vergammelt. An der Angara (einziger Abfluss des Baikalsees und schweinekalt) genießen wir unser Abendbrot mit Bier und Käseflips. Nach 2 Bier sind wir so fertig, das wir in Klamotten auf dem Bett ad hoc einschlafen. Mehr kann man in dem Zimmer auch nicht machen… das kapitalistische Hotel Irkutsk hat immer noch kommunistischen Charme.
Mi 13.07.2011 Köln-Moskau... die Reise beginnt
Ich schreib dann mal alles so auf wie es mir in den Kopf gekommen ist und ich es in meinem kleinen Heftchen notiert habe, denn Internet gab’s leider nicht bei unserem Abenteuertripp am Baikalsee, die Vernünftige und ich und der See.
Mit Ohrensauen und unendlicher Müdigkeit war ich am Vorabend eingeschlafen, wollte nur noch in den Flieger und weg.
Akribisch hatte ich mich an meiner Packliste gehalten und bin trotzdem auf 12,7 kg gekommen, noch mal auspacken, nochmal sortieren… alles fliegt raus, bis ich bei 10 kg bin
Um 6 Uhr werde ich unsanft geweckt. Wasserrohrbruch bei meiner Nachbarin darunter. Muss das heute sein? Um 7 tummeln sich schon Handwerker in meiner Wohnung, ein minimales Leck an meinem Geschirrspüler hat für den Ärger gesorgt. Aber zum Glück hab ich die Schmitz und Mitchi, ich kann in Ruhe in den Urlaub fahren.
Ja in Ruhe… wenn da nicht meine Flugangst wäre… aber Sonicballroommann hatte mir ja Tabletten empfohlen… hab aber dann doch das Brechmittel genommen… Vomex macht schön müde und vor allem gleichgültig.
Die erste Etappe ist geschafft, Emergency-Exit-Plätze, das erste Bier (Baltika 3 aus der Dose), 90 Rubel und schmeckt und wird uns den ganzen Urlaub nicht mehr verlassen.
Und ziemlich alle sind unfreundlich, ist Molwanien das Land des schadhaften Lächelns, so ist Russland das Land ganz ohne Lächeln. Ich weiß jetzt schon, dass die Tage in Moskau anstrengend werden.
Und mein rechtes Ohr ist ZU… aber auch beim nächsten Flug sitzen wir am Notausgang ;-)
Mit Ohrensauen und unendlicher Müdigkeit war ich am Vorabend eingeschlafen, wollte nur noch in den Flieger und weg.
Akribisch hatte ich mich an meiner Packliste gehalten und bin trotzdem auf 12,7 kg gekommen, noch mal auspacken, nochmal sortieren… alles fliegt raus, bis ich bei 10 kg bin
Um 6 Uhr werde ich unsanft geweckt. Wasserrohrbruch bei meiner Nachbarin darunter. Muss das heute sein? Um 7 tummeln sich schon Handwerker in meiner Wohnung, ein minimales Leck an meinem Geschirrspüler hat für den Ärger gesorgt. Aber zum Glück hab ich die Schmitz und Mitchi, ich kann in Ruhe in den Urlaub fahren.
Ja in Ruhe… wenn da nicht meine Flugangst wäre… aber Sonicballroommann hatte mir ja Tabletten empfohlen… hab aber dann doch das Brechmittel genommen… Vomex macht schön müde und vor allem gleichgültig.
Die erste Etappe ist geschafft, Emergency-Exit-Plätze, das erste Bier (Baltika 3 aus der Dose), 90 Rubel und schmeckt und wird uns den ganzen Urlaub nicht mehr verlassen.
Und ziemlich alle sind unfreundlich, ist Molwanien das Land des schadhaften Lächelns, so ist Russland das Land ganz ohne Lächeln. Ich weiß jetzt schon, dass die Tage in Moskau anstrengend werden.
Und mein rechtes Ohr ist ZU… aber auch beim nächsten Flug sitzen wir am Notausgang ;-)
Montag, 4. Juli 2011
Die Frau an seiner Seite: Leben und Leiden der Hannelore Kohl
Kein Mensch kann nur gut sein und genau das will uns dieses Buch weiß machen. Aber egal wie gut oder schlecht Sie war, Sie ist einsam gestorben und das tut mir leid.
Ein Buch das noch mal Geschichte aufrollt, Ereignisse in einen Zusammenhang bringt.
Für mich hilfreich und lesenswert!

Amazon schreibt:
Was verbarg Hannelore Kohl hinter ihrem versteinerten Lächeln? Was hatte es mit ihrer Lichtallergie auf sich? 10 Jahre nach ihrem tragischen Tod deckt Heribert Schwan auf, wie Hannelore Kohl lebte und wie sie starb. Er stand bis 2 Tage vor ihrem Selbstmord in engem Kontakt zu Hannelore Kohl und führte seither ausführliche Gespräche mit den engsten Freundinnen und Vertrauten. Aus dieser Fülle an Insider-Wissen zeichnet er das einfühlsame, aber auch erschütternde Porträt einer einsamen Frau.Hannelore Kohl führte eine Ehe mit klassischer Rollenverteilung: Er machte Karriere, und sie kümmerte sich um die Kinder. Doch sein Leben als Politiker forderte mehr von ihr – ein Leben im Rampenlicht. Zögernd ließ sie sich darauf ein, doch während ihr Mann politisch immer einflussreicher wurde, versteinerte ihr Lächeln zur Maske. Heribert Schwan war der Erste, dem es gelang, Hannelore Kohl 1985 für ein Fernsehporträt zu gewinnen, das damals großes Aufsehen erregte. Seitdem stand er in regelmäßigem Kontakt mit ihr. Er erlebte aus der Nähe das ganze Drama ihrer Krankheit mit. Als sie zuletzt das Haus tagsüber nicht mehr verlassen konnte, begleitete er sie bei langen nächtlichen Waldspaziergängen. Sein kritisches Urteil über die familiäre Situation der Kohls: In 42 Ehejahren mit dem Machtmenschen Kohl wurde aus Hannelore Kohl, der Frau an seiner Seite, die Frau in seinem Schatten.
Ein Buch das noch mal Geschichte aufrollt, Ereignisse in einen Zusammenhang bringt.
Für mich hilfreich und lesenswert!

Amazon schreibt:
Was verbarg Hannelore Kohl hinter ihrem versteinerten Lächeln? Was hatte es mit ihrer Lichtallergie auf sich? 10 Jahre nach ihrem tragischen Tod deckt Heribert Schwan auf, wie Hannelore Kohl lebte und wie sie starb. Er stand bis 2 Tage vor ihrem Selbstmord in engem Kontakt zu Hannelore Kohl und führte seither ausführliche Gespräche mit den engsten Freundinnen und Vertrauten. Aus dieser Fülle an Insider-Wissen zeichnet er das einfühlsame, aber auch erschütternde Porträt einer einsamen Frau.Hannelore Kohl führte eine Ehe mit klassischer Rollenverteilung: Er machte Karriere, und sie kümmerte sich um die Kinder. Doch sein Leben als Politiker forderte mehr von ihr – ein Leben im Rampenlicht. Zögernd ließ sie sich darauf ein, doch während ihr Mann politisch immer einflussreicher wurde, versteinerte ihr Lächeln zur Maske. Heribert Schwan war der Erste, dem es gelang, Hannelore Kohl 1985 für ein Fernsehporträt zu gewinnen, das damals großes Aufsehen erregte. Seitdem stand er in regelmäßigem Kontakt mit ihr. Er erlebte aus der Nähe das ganze Drama ihrer Krankheit mit. Als sie zuletzt das Haus tagsüber nicht mehr verlassen konnte, begleitete er sie bei langen nächtlichen Waldspaziergängen. Sein kritisches Urteil über die familiäre Situation der Kohls: In 42 Ehejahren mit dem Machtmenschen Kohl wurde aus Hannelore Kohl, der Frau an seiner Seite, die Frau in seinem Schatten.
Mittwoch, 29. Juni 2011
Wandersammelsurium (km 314)
Man kommt ja nicht hinterher, so viel bin ich unterwegs ;-)
Also:
8 km bei einem Geocaching und Vulkanismus-Seminar in der Eifel… ich bin angefixt… als nächstes gibt es ein Garmin für mich
Dann war ich mit Äpfelchen und einer Abordnung der Bergziegen in der sächsischen Schweiz
9 km (nur… weil die Abordnung verschlafen hat) rund um Hohnstein… Kirschbuttermilch in der Brand-Bause, die erste sensationelle Aussicht, Aufstieg durch die Felsenklamm…sensationell
Dicker Fuß beim Warzel, Krankenhaus und Ausklang mit Kalbsteak, Spargel und Estragon-Hollandaise und jede Menge Cremant
12 km von Bad Schandau über die Schrammsteine… ich hab noch nie so etwas Schönes gesehen… rauf und runter… Stiegen, Treppen, bizarre Felsen und herrliche Ausblicke… der faule Teil unserer Gruppe loungt am Elbufer
Rotwein versüßt den Abend
15 km zur Bastei… angeblich 700 Stufen… leider ist Pfingstsonntag und das Phantasialand hat hier scheinbar eine Dependance eröffnet
Abends das schlechteste Essen, das ich je in meinem Leben gegessen habe, beim Anblick der Zusatzstoffe auf der Karte hatte ich gleich Zweifel, aber unsere Anführerin, die nicht führen will, hat hier mal fix reserviert
Die sächsische Schweiz sieht mich auf jeden Fall wieder!!!
24 km im Baybachtal… ich war den Weg schon mal gegangen… das fiel mir aber erst auf als ich ein bestimmtes Haus wieder sah… naja besser schnell vorbei… obwohl es flussabwärts ging, geht es beständig aufwärts… auf nichts kann man sich verlassen… Einkehr in Alken….Blick auf die Mosel
22 km Eifelsteig von Einruhr nach Gemünd, Festung Vogelsang, pubertierende Teenager (mit Nagellack und Colaflasche bestechlich), Abstiege (aua Knie) und natürlich wieder Einkehr im „Zur Post“ mit frischer Kräuter-Speck-Forelle.
Mein Knie tut weh und die Wanderstiefel sind im Eimer… jetzt erst mal große Wanderpause bis es an den Baikalsee geht.
Also:
8 km bei einem Geocaching und Vulkanismus-Seminar in der Eifel… ich bin angefixt… als nächstes gibt es ein Garmin für mich
Dann war ich mit Äpfelchen und einer Abordnung der Bergziegen in der sächsischen Schweiz
9 km (nur… weil die Abordnung verschlafen hat) rund um Hohnstein… Kirschbuttermilch in der Brand-Bause, die erste sensationelle Aussicht, Aufstieg durch die Felsenklamm…sensationell
Dicker Fuß beim Warzel, Krankenhaus und Ausklang mit Kalbsteak, Spargel und Estragon-Hollandaise und jede Menge Cremant
12 km von Bad Schandau über die Schrammsteine… ich hab noch nie so etwas Schönes gesehen… rauf und runter… Stiegen, Treppen, bizarre Felsen und herrliche Ausblicke… der faule Teil unserer Gruppe loungt am Elbufer
Rotwein versüßt den Abend
15 km zur Bastei… angeblich 700 Stufen… leider ist Pfingstsonntag und das Phantasialand hat hier scheinbar eine Dependance eröffnet
Abends das schlechteste Essen, das ich je in meinem Leben gegessen habe, beim Anblick der Zusatzstoffe auf der Karte hatte ich gleich Zweifel, aber unsere Anführerin, die nicht führen will, hat hier mal fix reserviert
Die sächsische Schweiz sieht mich auf jeden Fall wieder!!!
24 km im Baybachtal… ich war den Weg schon mal gegangen… das fiel mir aber erst auf als ich ein bestimmtes Haus wieder sah… naja besser schnell vorbei… obwohl es flussabwärts ging, geht es beständig aufwärts… auf nichts kann man sich verlassen… Einkehr in Alken….Blick auf die Mosel
22 km Eifelsteig von Einruhr nach Gemünd, Festung Vogelsang, pubertierende Teenager (mit Nagellack und Colaflasche bestechlich), Abstiege (aua Knie) und natürlich wieder Einkehr im „Zur Post“ mit frischer Kräuter-Speck-Forelle.
Mein Knie tut weh und die Wanderstiefel sind im Eimer… jetzt erst mal große Wanderpause bis es an den Baikalsee geht.
Montag, 23. Mai 2011
Oh du schönes Wuppertal (km 224)
Bergziegen und Wanderkölner haben sich in Wuppertal-Vohwinkel getroffen…. Schönheit von Wuppertal erwandern… keinerlei Erwartungen… natürlich die Schwebebahn…die Feststellung das ich nicht auf den Mund gefallen bin nach 1,7 km… dann Villen… auf einmal grün und Mohn und Pferde… ein Capri auf die Faust… die Gruppen mischen sich vortrefflich… und Dinge die Ostern noch wichtig schienen… plötzlich nichtig und klein… Rast im Strandcafe in Kohlfurt… schwarze Bratwurst… lecker… der angekündigte Hagel und Gewitter… uns kann das unterm Schirm nicht stören… der Weg geht weiter durch den Wald… das Gespräch so gut das ich den Schluss bilde und die Landschaft nebensächlich wird… Aufmerksamkeit erst wieder als wir den Zoo passieren… tierische Menschen und Tiger… Einkehr in Wuppertal und als Highlight Surfen in der Schwebebahn… 24 km und 868 Höhenmeter später freut man sich das man der Wettervorhersage wieder nicht getraut hat
Donnerstag, 19. Mai 2011
Frauenliteratur... und reingefallen
ich war in Freiburg und scheinbar in Urlaubslaune, so sehr, das ich wohl vergessen habe welch schales gefühl mir die Hera Linds dieser Welt in meinem Kopf hinterlassen.
Also ich stehe in Freiburg im Bücherladen, bin auf dem Weg nach Lausanne, habe noch Zeit tot zu schlagen, mir fällt ein Buch in die Hand... es geht wohl um Frauen und um wandern... pilgern nach Lourdes... klingt gut... denkt man
aber leider ist "Die Dienstagsfrauen" einfach nur belanglos, ein Buch zum lesen, wo das weglegen nicht weh tut und oben drauf spielt der Anfang auch noch in Köln... alle Frauenklischees werden abgeklappert (die Übermutter, die erfolglose Künstlerin, die ....)...

Amazon schreibt:
Fünf Freundinnen auf dem Jakobsweg. Ein hinreißend komischer Roman über eine Reise, die alles verändert. "Die Dienstagsfrauen" - der Roman von Monika Peetz bald auch als Fernsehfilm im Ersten. ... Nie war Pilgern weiblicher.
Fünf Freundinnen. Seit über 15 Jahren treffen sie sich regelmäßig am ersten Dienstag im Monat. In ihrem Stammlokal nennt man sie die Dienstagsfrauen. Einmal im Jahr unternehmen die fünf Frauen etwas gemeinsam. Dieses Jahr haben sie etwas ganz Besonderes vor: Pilgern auf dem Jakobsweg. Am Ende dieser Reise ist nichts mehr, wie es war. Würden sie sich heute begegnen, wären sie wohl gar nicht miteinander befreundet. Aber seit die fünf Frauen vor 15 Jahren nach ihrem Französischkurs auf einen Absacker bei Luc eingefallen sind, ist am ersten Dienstag im Monat der Kamintisch für sie reserviert. Fünf Frauen, nun dies- und jenseits der vierzig, mit sehr unterschiedlichen Temperamenten: Da ist Caroline, die Strafverteidigerin, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Organisiert, konsequent und streitbar. Sie sagt, was sie denkt, und sie tut, was sie sagt. Und kann trotzdem gut mit Kikis Chaos umgehen. Kiki, chronisch gut gelaunt, gern verliebt, entwirft beruflich Haushaltsgegenstände. Sie hofft auch mit 35 noch, von der Wegwerfware wegzukommen. Bei Aufträgen und bei Männern. Eva wäre schon froh, wenn sie ein eigenes Leben hätte. Als Hausfrau, Ehefrau und Mutter mit brachliegender medizinischer Approbation ist sie geplagt von den schrecklichen "V's": vierzig, vier Kinder, verirrt. Estelle, die Apothekergattin, ist die Frau, die immer zu viel in den Koffer packt und das Tragen anderen überlässt. Einig sind sie sich nur, wenn es darum geht, ihrer Freundin Judith beizustehen. Die zierliche Kindfrau ist die Dramaqueen der Dienstagsfrauen. Sie bespricht ihre Probleme lieber, als dass sie sie löst. Doch wer will ihr das übel nehmen? Jetzt, wo sie gerade Witwe geworden ist? Nach dem Tod ihres Mannes findet Judith ein Tagebuch, das er über seine Pilgerreise nach Lourdes geführt hat. Arne, an Krebs erkrankt, konnte den Weg nicht zu Ende gehen. Die fünf Freundinnen machen sich auf, Arnes Reise zu vollenden - und ahnen nicht, worauf sie sich einlassen. Schritt für Schritt kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das ihr Leben durcheinanderwirbelt. Die Pilgerreise, als Unterstützung für die trauernde Judith gedacht, wird für die fünf Freundinnen ein Augenöffner. Nichts ist, was es scheint.
naja geschafft und weggelegt
Also ich stehe in Freiburg im Bücherladen, bin auf dem Weg nach Lausanne, habe noch Zeit tot zu schlagen, mir fällt ein Buch in die Hand... es geht wohl um Frauen und um wandern... pilgern nach Lourdes... klingt gut... denkt man
aber leider ist "Die Dienstagsfrauen" einfach nur belanglos, ein Buch zum lesen, wo das weglegen nicht weh tut und oben drauf spielt der Anfang auch noch in Köln... alle Frauenklischees werden abgeklappert (die Übermutter, die erfolglose Künstlerin, die ....)...

Amazon schreibt:
Fünf Freundinnen auf dem Jakobsweg. Ein hinreißend komischer Roman über eine Reise, die alles verändert. "Die Dienstagsfrauen" - der Roman von Monika Peetz bald auch als Fernsehfilm im Ersten. ... Nie war Pilgern weiblicher.
Fünf Freundinnen. Seit über 15 Jahren treffen sie sich regelmäßig am ersten Dienstag im Monat. In ihrem Stammlokal nennt man sie die Dienstagsfrauen. Einmal im Jahr unternehmen die fünf Frauen etwas gemeinsam. Dieses Jahr haben sie etwas ganz Besonderes vor: Pilgern auf dem Jakobsweg. Am Ende dieser Reise ist nichts mehr, wie es war. Würden sie sich heute begegnen, wären sie wohl gar nicht miteinander befreundet. Aber seit die fünf Frauen vor 15 Jahren nach ihrem Französischkurs auf einen Absacker bei Luc eingefallen sind, ist am ersten Dienstag im Monat der Kamintisch für sie reserviert. Fünf Frauen, nun dies- und jenseits der vierzig, mit sehr unterschiedlichen Temperamenten: Da ist Caroline, die Strafverteidigerin, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Organisiert, konsequent und streitbar. Sie sagt, was sie denkt, und sie tut, was sie sagt. Und kann trotzdem gut mit Kikis Chaos umgehen. Kiki, chronisch gut gelaunt, gern verliebt, entwirft beruflich Haushaltsgegenstände. Sie hofft auch mit 35 noch, von der Wegwerfware wegzukommen. Bei Aufträgen und bei Männern. Eva wäre schon froh, wenn sie ein eigenes Leben hätte. Als Hausfrau, Ehefrau und Mutter mit brachliegender medizinischer Approbation ist sie geplagt von den schrecklichen "V's": vierzig, vier Kinder, verirrt. Estelle, die Apothekergattin, ist die Frau, die immer zu viel in den Koffer packt und das Tragen anderen überlässt. Einig sind sie sich nur, wenn es darum geht, ihrer Freundin Judith beizustehen. Die zierliche Kindfrau ist die Dramaqueen der Dienstagsfrauen. Sie bespricht ihre Probleme lieber, als dass sie sie löst. Doch wer will ihr das übel nehmen? Jetzt, wo sie gerade Witwe geworden ist? Nach dem Tod ihres Mannes findet Judith ein Tagebuch, das er über seine Pilgerreise nach Lourdes geführt hat. Arne, an Krebs erkrankt, konnte den Weg nicht zu Ende gehen. Die fünf Freundinnen machen sich auf, Arnes Reise zu vollenden - und ahnen nicht, worauf sie sich einlassen. Schritt für Schritt kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das ihr Leben durcheinanderwirbelt. Die Pilgerreise, als Unterstützung für die trauernde Judith gedacht, wird für die fünf Freundinnen ein Augenöffner. Nichts ist, was es scheint.
naja geschafft und weggelegt
Tanz den Eifelsteig (km 200)
Tanz in den Mai in der Trierer Jugendherberge mit Wanderung vorweg und hinterher... also jetzt dann Tradition
Erster Tag von Trier nach Kordel, Einstieg finden, Aussicht auf Trier genießen, Berge rauf und runter, Genovevahöhle (Fledermausscheiße stinkt), Hängebrücken durch Schluchten und wieder den Berg rauf (18 km)
Der FC gewinnt gegen Leverkusen (Hoffnung auf Nichtabstieg steigt), ich sitze heulend vor Erschöpfung und Glück auf dem Bett. Essen, "witzige" Taxifahrer, ein Absacker in der Laube, wo Alt zu Kölsch gemacht wird.
Zweiter Tag mit weniger Höhenmetern von Kloster Himmerod nach Bruch (20 km), alles sehr entspant und danach Einkehr im Kloster Himmerod... Viezbraten und Kindsköpfe...
Erster Tag von Trier nach Kordel, Einstieg finden, Aussicht auf Trier genießen, Berge rauf und runter, Genovevahöhle (Fledermausscheiße stinkt), Hängebrücken durch Schluchten und wieder den Berg rauf (18 km)
Der FC gewinnt gegen Leverkusen (Hoffnung auf Nichtabstieg steigt), ich sitze heulend vor Erschöpfung und Glück auf dem Bett. Essen, "witzige" Taxifahrer, ein Absacker in der Laube, wo Alt zu Kölsch gemacht wird.
Zweiter Tag mit weniger Höhenmetern von Kloster Himmerod nach Bruch (20 km), alles sehr entspant und danach Einkehr im Kloster Himmerod... Viezbraten und Kindsköpfe...
Montag, 2. Mai 2011
Eier, wir brauchen Eier
Triple an der Mosel
Karfreitag:
Äpfelchen eingepackt, Karfreitagsbäcker gefunden, Sonne über Hatzenport, seeeehr schlaue Männer, der Hatzenporter Laysteig (Kilometer 141), Hitze im Weinberg, diese Aussicht, gefährlichste Klettersteige, Riesenwaffeln mit Eis und Kirschen im Halfenhaus in Müden, Romantik im Romantikhotel mit Herz, mäßiges Essen im Haus Noss (nicht täuschen lassen vom Hinweis Fleischerei) und zum Abschluss das bester Eis bei Bortolot (wenn auch nicht Rhabarber)
Ostersamstag:
Langstreckenlauf zum Frühstücksbuffet, abhängen im Cafe, Bücher und Weincremetorte, beim Warten brutzeln, Friedel verwirrt (die Französinnen) und das Zimthuhn haut es bei so viel Pheromonen gleich mal aus den Schuhen, der Calmont (Kilometer 149) liegt vor uns, Europas steilster Weinberg, Wanderwege heißen Schlimmer, Gipfelpause mit Wein, Muffins und gekochten Eiern, eine Entdeckung, Klimakterium diskutierender Abstieg, der Rotwein wird endlich ausgepackt, Abschlussessen auf der Sonnenterrasse noch immer umwabern mich Pheromone, Bartolot, DSDS, Cremant
Ostersonntag:
Ostertütchen, Irrwege, Pyrmonter Felsensteig (Kilometer 161) und versehentliches verwandern
So schön kann Ostern sein ;-)
Äpfelchen eingepackt, Karfreitagsbäcker gefunden, Sonne über Hatzenport, seeeehr schlaue Männer, der Hatzenporter Laysteig (Kilometer 141), Hitze im Weinberg, diese Aussicht, gefährlichste Klettersteige, Riesenwaffeln mit Eis und Kirschen im Halfenhaus in Müden, Romantik im Romantikhotel mit Herz, mäßiges Essen im Haus Noss (nicht täuschen lassen vom Hinweis Fleischerei) und zum Abschluss das bester Eis bei Bortolot (wenn auch nicht Rhabarber)
Ostersamstag:
Langstreckenlauf zum Frühstücksbuffet, abhängen im Cafe, Bücher und Weincremetorte, beim Warten brutzeln, Friedel verwirrt (die Französinnen) und das Zimthuhn haut es bei so viel Pheromonen gleich mal aus den Schuhen, der Calmont (Kilometer 149) liegt vor uns, Europas steilster Weinberg, Wanderwege heißen Schlimmer, Gipfelpause mit Wein, Muffins und gekochten Eiern, eine Entdeckung, Klimakterium diskutierender Abstieg, der Rotwein wird endlich ausgepackt, Abschlussessen auf der Sonnenterrasse noch immer umwabern mich Pheromone, Bartolot, DSDS, Cremant
Ostersonntag:
Ostertütchen, Irrwege, Pyrmonter Felsensteig (Kilometer 161) und versehentliches verwandern
So schön kann Ostern sein ;-)
Montag, 18. April 2011
Kilometer 129 - Eifeldoppelschlag
Bergheidenweg und Wachholderweg sind dazu gekommen, beide gefunden unter www.traumpfade.info
Und weitere wilde Wanderungen werden grade ausgegoren...
Und weitere wilde Wanderungen werden grade ausgegoren...
Dienstag, 5. April 2011
Eine Frau. Ein Buch.
Das Buch Eine Frau. Ein Buch. ist mir in Freiburg auf dem Weg in die Schweiz in die Hand gefallen.
Amazon schreibt:
Ein Buch für wirklich alle femininen Lebenslagen: wie heule ich auf Kommando, wie kriegt man einen Ring wieder vom Finger, wie trinkt frau stilvoll und international Tee, wie liest man richtig vom Teleprompter ab, Fragen über Fragen und es gibt wirklich auf alles eine Antwort. Wie konnten wir Frauen nur ohne dieses hinreißende Kompendium überleben? Endlich mal kein nervtötender, verbissener Geschlechterkampf, keine hohlen und hirnlosen Klischees. Keine Schubladen, als Kapitel verkleidet. Diesem Buch ist es egal, ob Sie blond oder schwarzhaarig sind, einparken können oder nicht. Es richtet sich nicht an spezielle Frauen, „aber an eine besondere.“ Sie natürlich! Und was immer Ihnen fehlt, Sie wissen wollen, an Rat brauchen oder Hilfestellung suchen, hier werden Sie fündig. Das fängt bei selbstgemachter Möbelpolitur an und hört bei der richtigen Abfassung eines Letzten Willens auf. Anleitung und Aufklärung, Beratung und Belehrung, aber auf eine höchst angenehme und charmante Art und Weise: dieses lebendig formulierte, unterhaltsam gestaltete Buch mit Pointen und viel Lebensklugheit erspart Google und den Anruf bei der Schwiegermutter, schüchternes Fragen im Baumarkt oder unsicheres Auftreten auf gesellschaftlichem Parkett. Von niveauloser oder alltäglicher Quasselei sind die gut 400 Seiten weit entfernt, acht Seiten mit Danksagungen an bekannte Adressen verraten eine fundierte Vorarbeit und Recherche. Zwei Autorinnen, die sich mehr als Mühe gemacht haben und von ihrer Recherche selbst angetan sind: nach einem Gespräch mit dem Leiter der Wirtschaftsredaktion von N24 „will man nur noch eins: Aktien kaufen.“ Dies, so sei garantiert, lag sicher nicht (nur) am Aussehen des Interviewten, sondern an fundierter und sachlicher Erklärung. Durch sie zeichnet sich das Buch von vorne bis hinten in 12 Kapiteln und 120 Stichworten aus
Und die Schweiz war natürlich auch sehr schön bis auf:
-die Preise
-die Steilheit der Straßen
-den Mangel an Parkplätzen
-das Tempolimit
-das Aufbrechen meines Autos
Amazon schreibt:
Ein Buch für wirklich alle femininen Lebenslagen: wie heule ich auf Kommando, wie kriegt man einen Ring wieder vom Finger, wie trinkt frau stilvoll und international Tee, wie liest man richtig vom Teleprompter ab, Fragen über Fragen und es gibt wirklich auf alles eine Antwort. Wie konnten wir Frauen nur ohne dieses hinreißende Kompendium überleben? Endlich mal kein nervtötender, verbissener Geschlechterkampf, keine hohlen und hirnlosen Klischees. Keine Schubladen, als Kapitel verkleidet. Diesem Buch ist es egal, ob Sie blond oder schwarzhaarig sind, einparken können oder nicht. Es richtet sich nicht an spezielle Frauen, „aber an eine besondere.“ Sie natürlich! Und was immer Ihnen fehlt, Sie wissen wollen, an Rat brauchen oder Hilfestellung suchen, hier werden Sie fündig. Das fängt bei selbstgemachter Möbelpolitur an und hört bei der richtigen Abfassung eines Letzten Willens auf. Anleitung und Aufklärung, Beratung und Belehrung, aber auf eine höchst angenehme und charmante Art und Weise: dieses lebendig formulierte, unterhaltsam gestaltete Buch mit Pointen und viel Lebensklugheit erspart Google und den Anruf bei der Schwiegermutter, schüchternes Fragen im Baumarkt oder unsicheres Auftreten auf gesellschaftlichem Parkett. Von niveauloser oder alltäglicher Quasselei sind die gut 400 Seiten weit entfernt, acht Seiten mit Danksagungen an bekannte Adressen verraten eine fundierte Vorarbeit und Recherche. Zwei Autorinnen, die sich mehr als Mühe gemacht haben und von ihrer Recherche selbst angetan sind: nach einem Gespräch mit dem Leiter der Wirtschaftsredaktion von N24 „will man nur noch eins: Aktien kaufen.“ Dies, so sei garantiert, lag sicher nicht (nur) am Aussehen des Interviewten, sondern an fundierter und sachlicher Erklärung. Durch sie zeichnet sich das Buch von vorne bis hinten in 12 Kapiteln und 120 Stichworten aus
Und die Schweiz war natürlich auch sehr schön bis auf:
-die Preise
-die Steilheit der Straßen
-den Mangel an Parkplätzen
-das Tempolimit
-das Aufbrechen meines Autos
Kilometer 111 - Waldskulpturenweg
Diese für Köln typische Zahl haben wir nur erreicht weil wir den Weg in Almert abgebrochen haben... der Kuchen in meiner Sauerlandflucht rief zu laut und wurde dann doch von mir durch Tellersülze ersetzt.
Der Waldskulpturenweg ist schön wenn er sich nicht grad den Weg mit dem Rothaarsteig teilt... einfach zu viele Sonntagswanderer. Und die in den Wald abgeworfene Kunst ist nett, manchmal sogar sehr nett.
Madame Tiffi und die Vernünftige sind den Weg gegangen, Rudolf aka die Schmitz hat sich lieber den Kahlen Asten, Holländer, Biker und einfallslose Menschen (O-Ton: hier gibt's bestimmt auch Wanderwege)angesehen.
Oh du mein Sauerland... würde mein Lieblingsauerlandhotel allerdigs in der Eifel stehen, wäre es fast noch viel schöner.
Der Waldskulpturenweg ist schön wenn er sich nicht grad den Weg mit dem Rothaarsteig teilt... einfach zu viele Sonntagswanderer. Und die in den Wald abgeworfene Kunst ist nett, manchmal sogar sehr nett.
Madame Tiffi und die Vernünftige sind den Weg gegangen, Rudolf aka die Schmitz hat sich lieber den Kahlen Asten, Holländer, Biker und einfallslose Menschen (O-Ton: hier gibt's bestimmt auch Wanderwege)angesehen.
Oh du mein Sauerland... würde mein Lieblingsauerlandhotel allerdigs in der Eifel stehen, wäre es fast noch viel schöner.
Dienstag, 22. März 2011
Von Monschau nach Einruhr
Kilometer 95
Senfstadt Monschau in der Sonne.
Die ganze Wanderung nach Einruhr in der Sonne.
Die Eifel hügelt sich so dahin... ich hasse Steigungen
Und zum Abschied ein Wildschweinbraten und ein wahrscheinlich nicht ganz ernst gemeintes Kussangebot.
Warum hab ich bloß nicht ja gesagt?
Senfstadt Monschau in der Sonne.
Die ganze Wanderung nach Einruhr in der Sonne.
Die Eifel hügelt sich so dahin... ich hasse Steigungen
Und zum Abschied ein Wildschweinbraten und ein wahrscheinlich nicht ganz ernst gemeintes Kussangebot.
Warum hab ich bloß nicht ja gesagt?
Samstag, 19. März 2011
Mund abputzen... weiter!
Eigentlich ein perfekter Samstag, wenn da nicht das 6:2 wäre gegen den HSV... (wenigstens hat Petric 3 Tore geschossen)
Aber auch hier gilt wie so oft im Leben: Aufstehen... Mund abputzen... weiter!
International werden wir nächste Saison nicht spielen aber auch nicht in der zweiten Liga. Also ist der momentane 11. Platz gar nicht so schlimm... rede ich mir ein!
Aber zum weitergehen...
Der Tag fing mit Sonne an und einem Plan.
Heute wird das letzte Relikt aus meinem Leben entfernt... das Kleid... das er so mochte... ich eigentlich auch... aber jetzt in der Wäsche aus der Form geraten...
Aber auch so... das Kleid musste weg... die Schmitz hatte schon Ihren Garten für eine rituelle Verbrennung angeboten. Ich wählte den anderen Weg... hab mich aufgebrezelt und habe das Kleid reklamiert... wurde als gute Kundin erkannt und habe den Betrag zurück bekommen... erster Strike
Schimmelmittel kaufen... wenig glamourös aber erledigt ist erledigt... nur wer kümmert sich jetzt um den Schimmel...
Die Venloer in der Sonne entlang gegangen... bei Scholzen privat gegessen... mit Frau Susi in der Sonne gesessen und Kaffee geschlürft
Und jetzt hat mich mein Sofa.... und schon wieder einen Bücherstapel... die Buchhandlung auf der Venloer hat mir neue verkauft.
Gelesen hab ich heute Das neue Wandern: Unterwegs auf der Suche nach dem Glück von Manuel Andrack
Ja wandern ist Glück, aber wer den West Highland Way (hier sinnierte ich mal 2,5 Tage über das Lied Loch Lomond nach... andere Geschichte) für langweilig hält, der wandert dann wohl doch anders als ich. Ignorant, Blöder! ;-)
Amazon sagt:
Seit Manuel Andrack in seinen erfolgreichen Büchern über das neue Wandern aufklärt, ist das Laufen durch Wälder und Mittelgebirge nicht mehr spießig. Aber was ist eigentlich die perfekte Wanderung? Der Weg, der alle Sinne anregt und uns fit und gesund hält? Der Anblick einer lieblichen Landschaft oder doch eher die Einkehr ins Wirtshaus? Wandern ist kein Überraschungsei, denn die Promena do logen erforschen es ebenso akribisch wie andere das Ge nom. Mediziner empfehlen es sehr - wenn es in Maßen geschieht. Doch daran halten sich längst nicht alle: Es gibt Extremwanderer, die 75 Kilometer in 24 Stunden gehen. Bis auf diese Ausnahme war Manuel Andrack aber auf "normalen Wegen" unterwegs, immer auf der Suche nach dem Glück der perfekten Wanderung. In diesem Buch verrät er uns, wie wir es finden.
Aber die Idee Paris zu durchwandern gefällt mir... wer kommt mit?
Aber auch hier gilt wie so oft im Leben: Aufstehen... Mund abputzen... weiter!
International werden wir nächste Saison nicht spielen aber auch nicht in der zweiten Liga. Also ist der momentane 11. Platz gar nicht so schlimm... rede ich mir ein!
Aber zum weitergehen...
Der Tag fing mit Sonne an und einem Plan.
Heute wird das letzte Relikt aus meinem Leben entfernt... das Kleid... das er so mochte... ich eigentlich auch... aber jetzt in der Wäsche aus der Form geraten...
Aber auch so... das Kleid musste weg... die Schmitz hatte schon Ihren Garten für eine rituelle Verbrennung angeboten. Ich wählte den anderen Weg... hab mich aufgebrezelt und habe das Kleid reklamiert... wurde als gute Kundin erkannt und habe den Betrag zurück bekommen... erster Strike
Schimmelmittel kaufen... wenig glamourös aber erledigt ist erledigt... nur wer kümmert sich jetzt um den Schimmel...
Die Venloer in der Sonne entlang gegangen... bei Scholzen privat gegessen... mit Frau Susi in der Sonne gesessen und Kaffee geschlürft
Und jetzt hat mich mein Sofa.... und schon wieder einen Bücherstapel... die Buchhandlung auf der Venloer hat mir neue verkauft.
Gelesen hab ich heute Das neue Wandern: Unterwegs auf der Suche nach dem Glück von Manuel Andrack
Ja wandern ist Glück, aber wer den West Highland Way (hier sinnierte ich mal 2,5 Tage über das Lied Loch Lomond nach... andere Geschichte) für langweilig hält, der wandert dann wohl doch anders als ich. Ignorant, Blöder! ;-)
Amazon sagt:
Seit Manuel Andrack in seinen erfolgreichen Büchern über das neue Wandern aufklärt, ist das Laufen durch Wälder und Mittelgebirge nicht mehr spießig. Aber was ist eigentlich die perfekte Wanderung? Der Weg, der alle Sinne anregt und uns fit und gesund hält? Der Anblick einer lieblichen Landschaft oder doch eher die Einkehr ins Wirtshaus? Wandern ist kein Überraschungsei, denn die Promena do logen erforschen es ebenso akribisch wie andere das Ge nom. Mediziner empfehlen es sehr - wenn es in Maßen geschieht. Doch daran halten sich längst nicht alle: Es gibt Extremwanderer, die 75 Kilometer in 24 Stunden gehen. Bis auf diese Ausnahme war Manuel Andrack aber auf "normalen Wegen" unterwegs, immer auf der Suche nach dem Glück der perfekten Wanderung. In diesem Buch verrät er uns, wie wir es finden.
Aber die Idee Paris zu durchwandern gefällt mir... wer kommt mit?
Sonntag, 13. März 2011
Krisenzeiten
Die zweite Nacht, wo man nicht weiß was in Japan passiert liegt hinter mir.
Bin um 4 aufgewacht und hab erst mal geguckt, ob es Neuigkeiten gibt, die Nachrichtensender zeigen Dokus... das sieht nicht nach Krisenprogramm aus.
Vor fast 25 Jahren war Tschernobyl... und obwohl Japan viel weiter weg ist, diesmal bin ich mir der Auswirkungen eher bewusst.
Diesmal merke ich wie das Internet, den Infofluss verändert, schneller macht.
Irgendwie rücken wir alle zusammen, wenn auch nur virtuell.
Zusammenrücken, sich arrangieren, darum geht es auch bei Eine Frau in Berlin: Tagebuch-Aufzeichnungen vom 20. April bis 22. Juni 1945
Eine Frau in Berlin, verloren, arrangiert mit dem unabwendbaren, ein trockene Beschreibung der Geschehnisse rund um die Ereignisse in den letzten Kriegstagen. Mikrokosmos Hausgemeinschaft, Notgemeinschaft mit anderen Frauen. Überlebenswillen! kein Jammern, nur die Feststellung alles könnte auch schlimmer kommen.

Amazon schreibt:
Als kurz nach Kriegsende ihr lang vermisster Freund Gerd glücklich und unerwartet von der Ostfront zurückkehrt, findet er eine ihm fremde Welt vor. Die Entfremdung wird noch größer nach einem Blick in die Tagebuchaufzeichnungen seiner Freundin. Auf seine Frage nach dem darin häufig verwendeten Kürzel "Schdg." kann sie nur bitter lachen. "Na, doch natürlich Schändung." Kurz darauf verschwindet Gerd. Ob für immer aus dem Leben der Frau aus Berlin -- wie so vieles wissen wir es nicht. Ihre Trauer darüber hielt sich in Grenzen. Nach all dem Durchlittenen war in ihr für Liebe und Zärtlichkeit kein Platz mehr frei.
Man sollte sich wappnen vor der Lektüre dieser Tagebücher, die als eines der ungeheuerlichsten und authentischsten Dokumente der letzten Kriegstage in die Literaturgeschichte eingehen dürften. Anonyma, deren wahre Identität -- verständlich genug -- auf eigenen Wunsch auch über ihren Tod hinaus unbekannt bleiben soll, schildert den Fall Berlins vom 20. April bis zum 22. Juni 1945. Ihre eigene Vita bleibt weit gehend im Dunkeln. Anfang 30, Fotojournalistin, weit gereist, mehrsprachig. Ihre Russischkenntnisse sollten sich in dem kommenden menschlichen Inferno als lebensrettend erweisen. Inmitten des Bombenhagels und in banger Erwartung vor den Russen, denen ein fürchterlicher Ruf vorauseilt, haben sich Hausgemeinschaften in Kellerlöchern verschanzt; junge Mädchen werden auf Dachböden versteckt. Es sollte in den meisten Fällen nichts nützen.
Anonymas unterkühlter, fast lakonischer Berichtston lässt die sich anschließenden Plünderungs- und Vergewaltigungsorgien in all ihren scheußlichen Details umso drastischer erscheinen. Trotz mehrfacher Schändung zeichnet sie ein wohltuend differenziertes Russenbild, frei von allem Untermenschendenken. Sehr bald jedoch erkennt sie pragmatisch: "Ein Wolf musste her, der mir die Wölfe vom Leibe hielt!" Anatol wird ihr "ständiger Begleiter". Fragen nach moralischer Integrität tauchen in ihr auf, werden weggewischt. In diesem Zusammenhang liefert sie auch eine schonungslose Bestandsaufnahme deutscher Mannsbilder, die sich nicht scheuten, Kellerfrauen dem Feinde zuzuführen, um selbst ungeschoren davonzukommen.
Bin um 4 aufgewacht und hab erst mal geguckt, ob es Neuigkeiten gibt, die Nachrichtensender zeigen Dokus... das sieht nicht nach Krisenprogramm aus.
Vor fast 25 Jahren war Tschernobyl... und obwohl Japan viel weiter weg ist, diesmal bin ich mir der Auswirkungen eher bewusst.
Diesmal merke ich wie das Internet, den Infofluss verändert, schneller macht.
Irgendwie rücken wir alle zusammen, wenn auch nur virtuell.
Zusammenrücken, sich arrangieren, darum geht es auch bei Eine Frau in Berlin: Tagebuch-Aufzeichnungen vom 20. April bis 22. Juni 1945
Eine Frau in Berlin, verloren, arrangiert mit dem unabwendbaren, ein trockene Beschreibung der Geschehnisse rund um die Ereignisse in den letzten Kriegstagen. Mikrokosmos Hausgemeinschaft, Notgemeinschaft mit anderen Frauen. Überlebenswillen! kein Jammern, nur die Feststellung alles könnte auch schlimmer kommen.

Amazon schreibt:
Als kurz nach Kriegsende ihr lang vermisster Freund Gerd glücklich und unerwartet von der Ostfront zurückkehrt, findet er eine ihm fremde Welt vor. Die Entfremdung wird noch größer nach einem Blick in die Tagebuchaufzeichnungen seiner Freundin. Auf seine Frage nach dem darin häufig verwendeten Kürzel "Schdg." kann sie nur bitter lachen. "Na, doch natürlich Schändung." Kurz darauf verschwindet Gerd. Ob für immer aus dem Leben der Frau aus Berlin -- wie so vieles wissen wir es nicht. Ihre Trauer darüber hielt sich in Grenzen. Nach all dem Durchlittenen war in ihr für Liebe und Zärtlichkeit kein Platz mehr frei.
Man sollte sich wappnen vor der Lektüre dieser Tagebücher, die als eines der ungeheuerlichsten und authentischsten Dokumente der letzten Kriegstage in die Literaturgeschichte eingehen dürften. Anonyma, deren wahre Identität -- verständlich genug -- auf eigenen Wunsch auch über ihren Tod hinaus unbekannt bleiben soll, schildert den Fall Berlins vom 20. April bis zum 22. Juni 1945. Ihre eigene Vita bleibt weit gehend im Dunkeln. Anfang 30, Fotojournalistin, weit gereist, mehrsprachig. Ihre Russischkenntnisse sollten sich in dem kommenden menschlichen Inferno als lebensrettend erweisen. Inmitten des Bombenhagels und in banger Erwartung vor den Russen, denen ein fürchterlicher Ruf vorauseilt, haben sich Hausgemeinschaften in Kellerlöchern verschanzt; junge Mädchen werden auf Dachböden versteckt. Es sollte in den meisten Fällen nichts nützen.
Anonymas unterkühlter, fast lakonischer Berichtston lässt die sich anschließenden Plünderungs- und Vergewaltigungsorgien in all ihren scheußlichen Details umso drastischer erscheinen. Trotz mehrfacher Schändung zeichnet sie ein wohltuend differenziertes Russenbild, frei von allem Untermenschendenken. Sehr bald jedoch erkennt sie pragmatisch: "Ein Wolf musste her, der mir die Wölfe vom Leibe hielt!" Anatol wird ihr "ständiger Begleiter". Fragen nach moralischer Integrität tauchen in ihr auf, werden weggewischt. In diesem Zusammenhang liefert sie auch eine schonungslose Bestandsaufnahme deutscher Mannsbilder, die sich nicht scheuten, Kellerfrauen dem Feinde zuzuführen, um selbst ungeschoren davonzukommen.
Mittwoch, 9. März 2011
Lesemarathon am Ijsselmeer
Was macht nur dieses Ijsselmeer mit mir? ich sehe es und muss lesen... viel lesen.
Prinzessin und Zilke haben mich aus dem Karnevalsinferno raus gerissen und wir sind nach Makkum am Ijsselmeer gefahren... Frysland... Land der Erinnerungen...
Und lesetechnisch habe ich folgendes eingeatmet:
Von wem habe ich das bloß: Auf den Spuren der Ahnen. Eine Gebrauchsanweisung von Manuel Andrack

Er hat mich zum wandern gebracht... er bringt mich dazu über meine Familie nachzudenken, nachzuforschen
Der Anfang ist schon lang gemacht, im Internet ein Stammbaum aufgemalt mit über 100 Mitgliedern, jetzt müsste ich Kirchenbücher wälzen....puh
Radio Heimat: Geschichten von zuhause von Frank Goosen
Wenn man Frank Goosen liest möchte man am liebsten im Ruhrgebiet wohnen, so kernig, so klar.
Oder wo sonst wird der Satz gesagt: Man muss fressen damit man Scheißen kann.
Ein im Urlaub nicht unwichtiger Satz... darauf noch ein Schokolädchen ;-)
Am Beispiel des Hummers von David Foster Wallace

Das passiert wenn man diesen Mann einen Artikel zu einem Hummerfestival schreiben lässt, der sicherlich als Werbung gemeint war... ich würde jetzt keinen Hummer mehr essen... Ziel verfehlt aber schön zu lesen.
Und Ein Mann eine Frage: Endlich klare Antworten von Frank Goosen, Axel Hacke, Harald Martenstein, Martin Suter u.v.a

Wer wissen wollte warum Männer im Sitzen nicht pinkeln können... hier wird es geklärt... mit Kanarienvögeln, Ku-Klux-Klan und Speed Metal.... SUPER!
Und Karneval hab ich dann eben nur Donnerstag, Montag und Dienstag gefeiert... und jetzt gibts Fisch ;-)
Prinzessin und Zilke haben mich aus dem Karnevalsinferno raus gerissen und wir sind nach Makkum am Ijsselmeer gefahren... Frysland... Land der Erinnerungen...
Und lesetechnisch habe ich folgendes eingeatmet:
Von wem habe ich das bloß: Auf den Spuren der Ahnen. Eine Gebrauchsanweisung von Manuel Andrack

Er hat mich zum wandern gebracht... er bringt mich dazu über meine Familie nachzudenken, nachzuforschen
Der Anfang ist schon lang gemacht, im Internet ein Stammbaum aufgemalt mit über 100 Mitgliedern, jetzt müsste ich Kirchenbücher wälzen....puh
Radio Heimat: Geschichten von zuhause von Frank Goosen
Wenn man Frank Goosen liest möchte man am liebsten im Ruhrgebiet wohnen, so kernig, so klar.
Oder wo sonst wird der Satz gesagt: Man muss fressen damit man Scheißen kann.
Ein im Urlaub nicht unwichtiger Satz... darauf noch ein Schokolädchen ;-)
Am Beispiel des Hummers von David Foster Wallace

Das passiert wenn man diesen Mann einen Artikel zu einem Hummerfestival schreiben lässt, der sicherlich als Werbung gemeint war... ich würde jetzt keinen Hummer mehr essen... Ziel verfehlt aber schön zu lesen.
Und Ein Mann eine Frage: Endlich klare Antworten von Frank Goosen, Axel Hacke, Harald Martenstein, Martin Suter u.v.a

Wer wissen wollte warum Männer im Sitzen nicht pinkeln können... hier wird es geklärt... mit Kanarienvögeln, Ku-Klux-Klan und Speed Metal.... SUPER!
Und Karneval hab ich dann eben nur Donnerstag, Montag und Dienstag gefeiert... und jetzt gibts Fisch ;-)
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