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Donnerstag, 3. Februar 2011

Eine kurze Geschichte von…

Lord Voldemort und mir...

Radiohead - Creep



When you were here before,
Couldn't look you in the eye
You're just like an angel,
Your skin makes me cry

You float like a feather
In a beautiful world
I wish I was special
You're so fuckin' special

But I'm a creep,
I'm a weirdo
What the hell am I doin' here?
I don't belong here

I don't care if it hurts,
I wanna have control
I want a perfect body
I want a perfect soul

I want you to notice
when I'm not around
You're so fuckin' special
I wish I was special

But I'm a creep
I'm a weirdo
What the hell am I doin' here?
I don't belong here, ohhhh, ohhhh

She's running out again
She's running out
She run run run run...
run... run...

Whatever makes you happy
Whatever you want
You're so fuckin' special
I wish I was special

But I'm a creep,
I'm a weirdo
What the hell am I doin' here?
I don't belong here

I don't belong here...

Montag, 12. Juli 2010

Kopf vs. Herz

And my head told my heart
"Let love grow"
But my heart told my head
"This time no
This time no"


Mumford & Sons - Winter Winds

Freitag, 12. März 2010

Winterdepression

Gestern noch zu Mitja gesagt, komisch dieses Jahr war's gar nicht so schlimm, eigentlich gar keine Winterdepression und heute mitten drin.

An der Ampel stehen und losheulen weil Pink im Radio singt. Müdigkeit oder echte Depression. Loch nicht tief aber unnötig.

Mir wird mal wieder alles zu viel, nicht mein Unterwegssein, nein meine Gedanken. Es kreist und kreist und kreist. Es wird neu gedacht, gedacht, gedacht.

Beschlüsse im Morgengrauen sind die Besten, die Listen von Positiv und Negativ unendlich und undendlich geordnet.

Alles schön geordnet in meinem Leben. Alles reingemalt in Ablaufdiagramme, fertig um einen Probelauf zu machen, nur um mal die Zeit zu stoppen. Natürlich nicht im Echtbetrieb.

Am Sonntag werd ich mich rausnehmen. Zum 7. Mal den Sommerseitenweg gehen. Will nichts mehr Neues sehen, will mich in Vertrautem sicher fühlen.

Ich will nachhause!

Montag, 8. März 2010

Zum Heulen nach Schottland

Das erste Mal war ich mit meinem Ex-Mann in Schottland, 1996, es war nett, nicht mehr und nicht weniger.

Ganz anders 1998 von der Liebe meines Lebens verlassen (nicht mein Ex-Mann) bin ich nach Schottland geflüchtet, nur ein Flugticket der Rest sollte sich ergeben.

Alles aufzuschreiben was ich in der Zeit so erlebt habe wäre zu viel aber ich hab mich grade daran erinnert mit welcher Musik ich unterwegs war.

1998 lief man noch nicht mit nem schicken iPod rum sondern musste vor einer Reise noch eien Musikauswahl treffen.

Und ich habe mich, weil ich so richtig leiden wollte, auf 4 seeeeeeeeeeeeeeeehr traurige CDs beschränkt. Mehr als heulen wollte ich in diesem Urlaub scheinbar nicht.

Der Soundtrack zu City of Angels (Film nie gesehen)



besonders Iris von den Goo Goo Dolls (und geh mir weg mit dem nachgesungenen Dreck von Ronan Keating)




Urban Hymns von The Verve




Hier: The drugs don't work (er denkt an seinen Vater, ich hab nur an Frank gedacht)

Aber schon mal zu meinem Lieblingslied erklärt

http://zimthuhn.blogspot.com/2008/07/mein-lieblingslied.html

The Smith - Best of Vo. I



Girlfriend in a Coma (okay fast schon wieder Stimmungsmucke)



Jimmy Somerville - Best of (jeder fragt sich jetzt wieso traurig?)

Alle Cover von Amazon


For A Friend (das ist nun wirklich ultratraurig)



Ach ja Frank hab ich Jahre später wieder getroffen, nachvollziehen konnte ich mein Leiden da nicht mehr.

Nur nach Schottland fahr ich immer wieder...aber geheult wird nicht mehr

Mittwoch, 10. Juni 2009

Schlaflosigkeit lohnt sich

als ich gestern Nacht so auf meinem Sofa lag (im Bett konnte ich auch nicht einschlafen) und mal so über alles nachgedacht habe und ob ich glücklich bin oder nicht und ob ich meine Gefühle im Griff habe oder nicht und ob das so alles richtig ist oder nicht habe ich ein sehr schönes Lied gehört

Die Toten Hosen - Auflösen



Wenn du zur Nacht kommst,
und alles um uns still wird,
und du nur noch Atem für mich bist,
weiß ich, dass uns nichts passieren kann,
in diesem Moment.

Ich habe nichts zu fragen,
ich habe nichts zu sein,
wenn ich in deine Tiefe versunken bin,
als ob von ihr nichts übrig bleibt,
so fühl ich mich.

Wenn wir uns jetzt auflösen,
sind wir mehr als wir jemals waren.
So wollen wir uns bleiben,
nach diesem Tag.

Wenn du bei Tag bleibst
und du mir nichts versprichst,
vergrabe ich mein Herz in dir,
und es kann alles passieren,
in diesem Moment.

Gib mir alle Namen,
gib mir alle Zeit.
Solang' wir sind, gehen wir nie zurück,
vom Augenblick zur Ewigkeit
ist's nur ein Stück

Wenn wir uns jetzt auflösen,
sind wir mehr als wir jemals waren.
So wollen wir uns bleiben,
nach diesem Tag.

Wenn wir uns jetzt auflösen,
sind wir mehr als wir jemals waren.
So wollen wir uns bleiben,
nach diesem Tag.

Wenn wir uns jetzt auflösen,
sind wir mehr als wir jemals waren.
So wollen wir uns bleiben.



Ich mag die Hosen GAR NICHT. Aber dieses Lied hat sich eingefräst.

Genau wie deine Lippen.

Montag, 24. November 2008

Puderzuckersonntag

Und so könnte ich den gestrigen Sonntag natürlich auch sehen:

Ich schlage meine Augen auf und herrliche Stille um mich herum. Die Aussicht aus meinem Fenster ist merkwürdig milchig. Köln im Schnee. Das leise Gefühl allein und ungeliebt zu sein wird fast getilgt durch erste SMSe, die mich fragen wie es mir geht. Ein Freund dem ich Dinge um die Ohren gehauen habe, ruft mich an und sagt vergiss deine Sorgen auf meinem Sofa. Ein großes Sofa mit dicken Kissen und einem Plumeau. Eine mummelige Sporthose und eine große Tasse Tee, Nighthawks und Frau Callas, die in mein Ohr singt. Schlaf kommt und senkt sich über uns, nur kurz, zwei drei Lieder, aber sehr friedlich. Der Tag klingt aus mit einem kurzen Spaziergang. Der Mann sagt zu mir: "Baby unser erster Schnee!" und lacht mich an mit seinen Augen. Wir gehen essen, lesen gemeinsam den Express und stibitzen uns gegenseitig Essen vom Teller. Alles ist schön.

Das war die Sicht auf den Tag für Bruny, die anfängt sich langsam Sorgen zu machen.

Danke Bruny.

Schneeschmerz

An einem Sonntag morgen aufwachen und die Welt nur gedämpft höre, nicht wissen warum, sich erinnern, den Schnee sehen und wissen etwas ist anders.

Durch Schnee gedämpften Schmerz im Kopf, im Herz, im Körper. Zweifel die aber auch durch die weiße Decke zugedeckt werden.

Schöne Musik die nicht wirklich in dein Ohr dringt, eine Stimme die sagt: Unser erster Schnee! Freude sollte mein herz erfüllen, tut es aber nicht.

Leb wohl...

Kanye West - Love lockdown